Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER
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28.08.2020

UB-Fraktion fordert Übergangswohnraum für Mieter nach schwerer Krankheit oder in medizinischen Notfällen - Dr. Thierfelder: Lösung über die WGS in Sicht

Mit einem Antrag zur Stadtvertretersitzung brachte die Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER bereits Ende letzten Jahres die Forderung ein, Übergangswohnraum für gesundheits- bzw. krankheitsbedingte Notfälle in der Landeshauptstadt Schwerin zu schaffen. Hintergrund: Bei medizinischen Notfällen, wie beispielsweise nach Schlaganfällen, oder nach Klinikentlassungen ist es oft nötig, die Mietwohnungen bedarfsgerecht / barrierefrei umzugestalten und gegebenenfalls Hilfsmittel zu installieren. Während dieser Zeit des Umbaus müssen die Betroffene alternativ untergebracht werden; Angebote waren hierfür rar. Alle Fachausschüsse und der Hauptausschuss haben diesen Vorstoß der UNABHÄNGIGEN nun positiv votiert.

„Wir sind außerordentlich froh und dankbar, dass nach monatelangen Diskussionen eine mehrheitsfähige Beschlussvorlage entstanden ist. Nach anfänglichem Widerstand und Skepsis unserem Antrag gegenüber ist am Ende eine sehr konstruktive Ausschussarbeit geleistet worden. Die WGS wird bis zu zehn barrierefreie Übergangswohnungen für medizinische Versorgungsfälle herrichten. Und das ist gut so, denn die Kurzzeitpflege konnte diesen Bedarf nicht ausreichend oder nicht lange genug abdecken. Es bedarf für den Zeitraum der bedarfsgerechten Anpassung bzw. des Umbaus der Mietwohnungen einer Übergangswohnlösung. Und die Zahl der Fälle steigt leider, zumal immer häufiger auch junge Menschen von diesem Schicksal betroffen sind und es letztlich jeden von uns betreffen könnte. Auch wenn die Finanzierung noch offen ist, ist es dennoch als positives Signal zu werten, dass bereits Gespräche mit unterschiedlichen Kostenträgern, wie beispielsweise den Pflegekassen, stattgefunden haben. Für alle, die nach schwerer Krankheit kurzfristig untergebracht werden müssen, ist damit eine Lösung in Sicht“, so Initiator und UB-Vertreter im Aufsichtsrat der WGS Dr. Dietrich Thierfelder.

Die großen Wohnungsgesellschaften sind bereits gemäß den eigenen Sozialkonzepten angehalten, Übergangs- oder barrierefreie Wohnungen vorzuhalten und bei Bedarf auch übergangsweise zur Verfügung zu stellen. „Hierzu bedarf es gemeinsam mit der Landeshauptstadt Schwerin im Rahmen der Pflegesozialplanung einer Koordinierung, um den Betroffenen und auch ihren Angehörigen gerecht zu werden und Notlagen abzumildern oder bestenfalls zu vermeiden“, ergänzt Stadtvertreterin Dr. Sabine Bank.

 49_UB-Fraktion fordert Übergangswohnraum für Mieter nach schwerer Krankheit oder in medizinischen Notfällen_28.08.2020.pdf


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