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06.11.2020

UB-Fraktion kritisiert fehlende Beschaffung von iPads für Schweriner Schulen

Obwohl das Land bereits im August ein Sofortausstattungsprogramm des DigitalsPakts Schule 2019 bis 2024 für schulgebundene mobile Endgeräte in Kraft gesetzt hat, steht die Bereitstellung von Technik in Schwerin weiter in den Sternen. Im Hauptausschuss dieser Woche wurde darüber debattiert, warum noch kein Auftrag ausgelöst wurde.

„Bereits vor Inkrafttreten der Förderrichtlinie im August hat das Bildungsministerium der Stadt Schwerin im Juni rund 736.000 Euro für die Anschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten wie Laptops, Notebooks und Tablets zugebilligt. Da ein vorzeitiger Maßnahmebeginn zugesagt war, hätten noch vor dem Beginn des neuen Schuljahres Geräte bestellt und bestenfalls geliefert sein können. Stand heute ist aber kein einziges der 1.550 Geräte für die Schüler der Stadt verfügbar und wenn es schlecht läuft, wird sich die Ausstattung der Schweriner Schulen mit Klassensätzen noch weit ins Jahr 2021 ziehen. Denn wie am Dienstag dieser Woche im Hauptausschuss offenbar wurde, hat Oberbürgermeister Dr. Badenschier bislang keinen Auftrag zur Beschaffung ausgelöst“, kritisiert Fraktionsvorsitzender Silvio Horn. „Das Ziel der Richtlinie, IT-Unterstützung für Schüler in Zeiten pandemiebedingter Schulschließungen zu ermöglichen, ist damit zum Beispiel aktuell für die Schüler der geschlossenen Brechtschule nicht umsetzbar. Das unkoordinierte Vorgehen zeigt leider einmal mehr, dass wir beim Thema Digitalisierung und IT-Infrastruktur in der Stadtverwaltung schlecht aufgestellt sind und dringender Handlungsbedarf besteht.“

 58_UB-Fraktion kritisiert fehlende Beschaffung von iPads für Schweriner Schulen_06.11.2020.pdf


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